#36: Mobilität neu denken

ES21_Tunnelblick-36Ausbau von Bahn und ÖPNV, weniger Autofahrten, mehr Fahrräder: Solche Forderungen gehören in Parlamenten, Amtsstuben und Talkshows inzwischen zum Standardrepertoire. Das muss die Autoindustrie und ihre Lobbyisten zutiefst beunruhigen. Denn sie wollen vor allem eines: ihre Produkte verkaufen. Milliardeninvestitionen für unnütze Projekte wie Stuttgart 21, die den Verkehrsträger Schiene gegenüber der Straße schwächen, kommen ihnen da sehr gelegen. Verkehrswende rückwärts heißt der Plan, auch wenn offiziell das Gegenteil verkündet wird. Höchste Zeit, dass die Menschen selbst in die Hand nehmen, wie sie in Zukunft mobil sein wollen.
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»Sich ohne Stau und frei und uneingeschränkt in sauberer Luft bewegen können, ohne die Rechte anderer einzuschränken«, das ist das Ziel des World Naked Bike Ride.

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#35: Bohren um jeden Preis

ES21_Tunnelblick-35Das Genehmigungsverfahren für die Filder-Planungen ist noch nicht einmal eröffnet, da will die Bahn nach üblichem Muster Fakten schaffen: In Kürze soll die Firma Herrenknecht ihre Tunnelbohrmaschine für den Fildertunnel liefern. Allen Warnungen zum Trotz behauptet die Bahn, sämtliche Probleme beim Tunnelbau beherrschen zu können, und hat deshalb weder mögliche Zeitverzögerungen noch weitere Kostensteigerungen eingeplant. Dabei sollte gerade sie es besser wissen: Ihre Tunnelprojekte durch den Karst kosten den Steuerzahler regelmäßig viele Millionen mehr als geplant. Dies wird auch bei Stuttgart 21 nicht anders sein. Nur die Dimension der Mehrkosten und Folgeschäden in Stuttgart und dem Umland wird eine ganz andere sein!
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#34: Aufs Abstellgleis

ES21_Tunnelblick-34Die Chance auf neues Wohnen inmitten blühender Parklandschaften – das versprechen die Propagandisten von Stuttgart 21. Dafür opfern sie schnell mal ein paar Stadtbezirke, die eher an der Peripherie liegen und deren Bewohner sich nicht wehren: #Untertürkheim, da schafft man beim Daimler. Obertürkheim, ist da nicht der Neckarhafen? Und #Wangen kennt man sowieso nur vom Großmarkt. Drei Stuttgarter Stadtbezirke – ein einziges Industriegebiet. Leben dort überhaupt noch Menschen? Wäre das nicht ein idealer Platz für einen bei Tag und Nacht mit 107 Dezibel lärmenden Abstell- und Wartungsbahnhof?
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#33: Geschenkt wäre noch zu teuer

ES21_Tunnelblick_33_coverStuttgarts neuer Bahnhof: kompliziert, unübersichtlich und eng – eine Herausforderung, die Bahnfahren nicht nur für ältere und behinderte Menschen, Familien und Reisegruppen zu einer nervenaufreibenden Sache machen wird. Zudem eine tödliche Falle im Katastrophenfall und ein mögliches Ziel für Terroristen. Das ist das Ergebnis von nahezu 20 Jahren »Planung«, die bis heute nicht einmal ein brauchbares Evakuierungskonzept hervorgebracht hat. Milliarden sollen für ein vermeintliches technisches Wunderwerk ausgegeben werden, bei dem sich der Fahrgast dem Konzept anpassen muss – nicht umgekehrt. Dabei gibt es die sichere, großzügige, übersichtliche sowie stress- und barrierefreie Alternative schon: den Kopfbahnhof.
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Hinweis: In der ersten Druckversion dieses Tunnelblicks stützten wir uns auf Angaben, die wir den Unterlagen des Pfb 1.1 entnahmen. Dort sind die Bahnsteigbreiten des Kopfbahnhofs durchgängig mit mehr als 10 m angegeben. Messungen der Ingenieure 22 ergaben nun, dass nur die Bahnsteige 1 und 2 mehr als 10m, alle anderen Bahnsteige aber 8,5 Meter breit sind. Für diesen Fehler bitten wir Sie um Entschuldigung. Die online-Version wird zeitnah korrigiert.

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#32: Fortschritt, welcher Fortschritt?

ES21_Tunnelblick-32Stuttgart 21 wird gebaut. Es wird mehr Geld kosten – na, und? … ein Modernisierungsprogramm sondergleichen … ein Bahnhof der neuen Generation für eine neue Generation. Deutschland zeigt, was es kann … Zukunft ist nicht nur denkbar, sondern soll machbar bleiben und Wirklichkeit werden … ein Beispiel dafür, wie in anderen Städten Zukunft gebaut werden kann … ein Entwicklungsschub …, wie es ihn seit dem späten 19. Jahrhundert nicht mehr gegeben hat … ›Kathedralen der Moderne‹ … Zeichen einer neuen deutschen Moderne … (Aus einem SWR-Kommentar zu Stuttgart 21, März 2013)
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#31: Bahn kaputt

ES21_Tunnelblick-31Bahn kaputt!
In Stuttgart vergräbt die Deutsche Bahn AG Milliarden für einen Rückbau des Bahnverkehrs mit Auswirkungen auf den gesamten deutschen Südwesten – Fahrpreiserhöhungen für alle Bahnnutzer drohen. Gleichzeitig verlottern die Bahnhöfe und in der Fläche werden die Gleise abgebaut. Was läuft da schief? Missmanagement? Fehlplanungen? Nein! Die Sache hat System.

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#30: Betrug!

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B E T R U G

»Wenn Kosten so explodieren wie bei Stuttgart 21 oder anderen Großprojekten, dann kann es dafür nur zwei Gründe geben: Entweder Unfähigkeit der Verantwortlichen oder bewusste Täuschung, also Betrug. Bei Stuttgart 21 riecht es sehr nach Betrug. Die Wahrheit war das erste Opfer von Stuttgart 21.« (Franz Alt, Stuttgart, 23.2.2013)

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#29: Verantwortlich!

ES21_Tunnelblick-29Diese Personen haben es in der Hand, Stuttgart 21 zu beenden, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird. Es ist allerhöchste Zeit!

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, will mit Stuttgart 21 die »Zukunftsfähigkeit Deutschlands« beweisen – selbst wenn es ein unsinniges und unwirtschaftliches Großprojekt auf Kosten der Steuerzahler ist.

Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister, hat den Bundestag über den Finanzierungsvertrag zu Stuttgart 21 belogen und zahlreiche Ausnahmegenehmigungen erlassen, die das Projekt erst möglich machen.
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#28: Nichts wie raus!

ES21_Tunnelblick-28»Verträge unkündbar, Ausstiegskosten riesig!« Deshalb müsse Stuttgart 21 trotz Kostenexplosion und gravierender technischer Mängel weitergebaut werden. So lautet das Totschlagargument der Bahn. Und die Aufsichtsräte des Konzerns sowie die S-21-Projektpartner haben bislang mitgespielt. Statt nachzufragen, haben sie den Aussagen des Bahnvorstands unkritisch Glauben geschenkt und sich über Jahre mit bunten Präsentationsfolien abspeisen lassen.
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#27: Endstation

ES21_Tunnelblick-27Die Kosten explodieren, der Kapazitätsbetrug ist aufgeflogen, die bautechnischen Probleme werden immer größer und die Risiken sind unkalkulierbar: Stuttgart 21 ist am Ende. Das Vorhaben hat jede Berechtigung verloren. Und die Bahn steht vor einem Scherbenhaufen, den sie selbst angerichtet hat. Höchste Zeit, das Projekt endlich offiziell zu beenden – zum Wohl der Bahnreisenden und Pendler, der Bewohnerinnen und Bewohner Stuttgarts und aller Steuerzahler.
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