Aktuell

Sammelband 3 (2014)Der Sammelband 2014 ist erschienen!
Alle im Jahr 2014 erschienenen Ausgaben inklusive Tunnelblick Impuls in einem Band. Format DIN A4, 40 Seiten. Ab sofort an vielen Infoständen und Mahnwachen in der Region oder hier zum Herunterladen:
Tunnelblick Sammelband 3 (2014)

Noch Sammelbände 2013 verfügbar
Wer für Veranstaltungen, Infostände oder zur persönlichen Information des letzten Befürworters einen Sammelband 2013 braucht, möge sich über das Kontaktformular an uns wenden, an der Mahnwache nachfragen oder in Esslingen beim Infostand vorbeikommen. Und hier gibt’s den Sammelband Nr. 2 zum Herunterladen:
Tunnelblick-Sammelband Nr. 2 (2013)

Sammelband 2012
Die Print-Version vom Sammelband 2012 ist vergriffen und wird auch definitiv nicht mehr nachgedruckt. Sammelband Ausgabe 1-26 herunterladen

#52: Augen zu und durch?

Tunnelblick 52»Andere Städte wären froh, wenn sie ein solches Geschenk bekämen «, behaupteten die Betreiber von Stuttgart 21 einst. Heute hört man nur noch jene jubeln, die dafür bezahlt werden. Der Rest der Republik schaut eher mitleidig auf die Schwabenmetropole und ist froh, hier nicht leben zu müssen.
Es hat sich aber auch die Meinung durchgesetzt, dass es nun kein Zurück mehr gebe. Zu viel Geld sei schon ausgegeben, zu viel gebaut. Deshalb müsse man das Ding zu Ende bringen nach dem Motto: Augen zu und durch! Wie verhängnisvoll diese Strategie ist, beweist das Beispiel des Schnellen Brüters in Kalkar – der bislang größten Investitionsruine in Deutschland. Doch Stuttgart 21 ist auf dem besten Weg, sich an die Spitze zu schieben. Höchste Zeit, jetzt endlich die Reißleine zu ziehen! Denn mit jedem Tag wird weiteres Steuergeld nutzlos verbrannt. Und das, obwohl der Ausstieg jederzeit sinnvoll und bahntechnisch möglich ist. Es fehlt allein am Willen der politisch Verantwortlichen.
Tunnelblick 52 (Webausgabe)
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#51: Mit aller Gewalt

ES21_Tunnelblick-51Stuttgart, Schlossgarten, 30.9.2010, 14:04 Uhr: Polizeipräsident Stumpf (links) und Oberstaatsanwalt Häußler beobachten den Wasserwerfereinsatz gegen Stuttgart-21-Demonstranten. Später behauptet Stumpf, er sei zu dieser Zeit nicht im Park gewesen und habe den Einsatz daher auch nicht abbrechen können. Häußler wiederum eröffnet ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung im Amt und beauftragt den Tatverdächtigen Stumpf selbst mit der Prüfung. Das Verfahren wird erwartungsgemäß eingestellt. Bis heute weigert sich Justizminister Stickelberger (SPD), eine auswärtige Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen zum Schwarzen Donnerstag zu beauftragen. Wie in einem Brennglas zeigt sich hier der Zustand von Demokratie und Gewaltenteilung in diesem Land. Und immer neue Vorgänge kommen ans Licht.
Tunnelblick 51 (Webausgabe)
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#50: Chaos mit Ansage

Tunnelblick 50Die neue Rohrer Kurve
Liebe Leserinnen und Leser, Stuttgart 21 ist das dümmste Bahnprojekt der Welt. Das zeigt der Tunnelblick nunmehr zum 50. Mal. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die vorliegende Ausgabe mit einem Teil des Milliardenprojekts, für den dieses Urteil in ganz besonderem Maße gilt: dem Neubau der Rohrer Kurve und deren Flughafenanbindung – Bestandteil des Planfeststellungsabschnitts 1.3. Wer bislang glaubte, der Gipfel an Fehlplanungen bei dem Milliardenprojekt sei erreicht, wird hier eines Besseren belehrt. Denn auf den Fildern plant die Bahn sehenden Auges verkehrstechnischen Unsinn – mit Auswirkungen auf das gesamte S-Bahn-Netz bis nach Backnang und Kirchheim. Grund genug, einmal einen Blick auf diesen Projektabschnitt zu werfen und der Frage nachzugehen: Warum, um Himmels willen, wird so etwas gebaut?
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#49: Urlaub mal anders

ES21_Tunnelblick-49Stuttgart 21 ist überall. Weltweit werden milliardenschwere Großprojekte geplant und gebaut, deren Kosten bei Weitem größer sind als ihr Nutzen für die Allgemeinheit – volkswirtschaftlich, ökologisch und sozial. Und wie in Stuttgart sollen sie um jeden Preis durchgesetzt werden, oft auch mit Gewalt. Zu groß sind die Gewinne, die sie ihren Betreibern versprechen.

Lassen Sie sich von unserem etwas anderen Reiseführer einladen auf eine Rundreise zu unnützen, aufgezwungenen Großprojekten in Deutschland und Europa. Das Prinzip Stuttgart 21 lauert manchmal gleich hinter der Strandpromenade.

Tunnelblick 49 (Webausgabe)
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#48: Die Pyramidenbauer

Tunnelblick 48Die schwäbische Alb ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Teile des Mittelgebirges wurden 2009 als Biosphärenreservat ausgewiesen. So manche Naturfreundin wird sich freilich verwundert die Augen reiben, wenn ihr plötzlich Bauzäune den Weg versperren und sie vor riesigen Abraumhalden steht. Doch hier lässt kein Pharao seine Pyramiden errichten. Hier gräbt die Deutsche Bahn mit gigantischem Aufwand eine nutzlose Hochgeschwindigkeitstrasse durch das Karstgebirge der Alb – für den Profit internationaler Baukonzerne, mit dem Segen der Politiker von Schwarz bis Grün und auf Kosten von Einwohnern, Steuerzahlern und kommenden Generationen.

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#47: Herren und Knechte

ES21_Tunnelblick-47Tunnelbau ist ein Riesengeschäft – besonders für internationale Baukonzerne und die Deutsche Bahn AG. Ihre Lobbyisten sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Und so werden nicht nur in Stuttgart Tunnel gebohrt auf Teufel komm raus. Ob sie auch einen verkehrlichen Nutzen haben, spielt dabei kaum eine Rolle.

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#46: Ist Widerstand zwecklos?

ES21_Tunnelblick-46Es ist gerade einmal vier Jahre her, dass Menschen massenhaft auf die Straße gingen und »Baustopp jetzt!« forderten. Darunter viele, die zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Überzeugung derart öffentlich und lautstark artikulierten. Es herrschte Aufbruchstimmung im Ländle und die Hoffnung war weit verbreitet, Stuttgart 21 stoppen zu können. Und nicht wenige setzten dabei auf den Machtwechsel im Land – bekanntlich ein Irrweg.
Woran aber liegt es, dass nicht einmal ein so offensichtlich unsinniges, riskantes, teures und zerstörerisches Projekt gestoppt werden kann? Und wieso hat es eine Protestbewegung in unserer Gesellschaft so schwer, ihre Anliegen langfristig wirksam werden zu lassen? Hierzu einige Denkanstöße, die sich Überlegungen des Psychologen Robert Schmittmann verdanken.

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Tunnelblick impuls 10.4.2014

TB impuls 2014-04-10Auf dem falschen Gleis: Bahn legt miserable Bilanz vor

Ende März 2014 musste Bahnchef Grube eine Bilanz vorlegen, die ihm einiges Kopfzerbrechen bereitet haben dürfte: Das Jahresergebnis ist 2013 drastisch gesunken, der Umsatz stagniert und die Aussichten für 2014 sind düster. Für das Bündnis »Bahn für Alle« kommt diese Bilanz nicht unerwartet. Der jüngst erschienene Alternative Geschäftsbericht 2013 der unabhängigen Bahnexperten zeigt die Ursachen der Misere auf.

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

  • »Kopf machen«: Große Bahn-Konferenz in Stuttgart
  • Buchtipp: »Bitte umsteigen! 20 Jahre Bahnreform
  • Düstere Aussichten: Der Stadtbahn droht der S-21-Kollaps
  • Zahl des Monats
  • Leserzuschriften

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